Stadtjugendring ist überwältigt vom großen Zuspruch bei R(h)einspaziert

Mehrere Tausend Besucher feiern das 30-jährige Bestehen des beliebten Festivals

Das Open-Air-Festival R(h)einspaziert war ein voller Erfolg: Zwischen 4.000 und 5.000 begeisterte Zuschauer strömten bei hochsommerlichen Temperaturen auf die Insel Grafenwerth. „Wir sind absolut überwältigt von diesem Zuspruch und hätten uns kein schöneres Geburtstagsgeschenk wünschen können“, kommentiert Stadtjugendring-Vorsitzender Marius Nisslmüller und spielt damit auf das 30-jährige Bestehen des Festivals an: 1992 ging R(h)einspaziert erstmals über die Bühne und hat sich im Lauf der Zeit zu einem festen Bestandteil des regionalen Kulturlebens entwickelt.

Dazu gratulierte auch Bürgermeister Otto Neuhoff, der sich freute, dass nach zweijähriger Pause diese beliebte Veranstaltung wieder stattfinden konnte. Und er dankte den mehr als 120 ehrenamtlichen Kräften sowie dem 14-köpfigen Kernteam, die das Event überhaupt erst möglich machen. Sie kümmern sich um alles: von der Festivalorganisation über den Getränkeverkauf bis zum Auf- und Abbau. „Was hier auf purem Idealismus geleistet wird, ist wirklich beeindrucken. Ich möchte mich im Namen des Stadtjugendring-Vorstands für dieses beispielhafte Engagement herzlich bedanken“, betont Marius Nisslmüller.

Bei R(h)einspaziert ging es Schlag auf Schlag: Den Auftakt machte ein sehr gut besuchter Kinderflohmarkt, bei dem gebrauchtes Spielzeug, Kleidung und vieles mehr angeboten wurde. Direkt danach ging es mit dem Kinder- und Familienfest weiter. Rund 20 Mitgliedsvereine des Stadtjugendrings beteiligten sich mit Kreativ-, Sport- und Erlebnisstationen, die die Kinder in einem Parcours durchlaufen konnten. 175 Kinder hatten am Ende den Parcours durchlaufen und ihre Stempelkarte abgegeben. Unter ihnen verloste der Stadtjugendring attraktive Preise wie Guthabenkarten fürs Freibad.

Abends gaben sich dann regionale Bands die Klinke in die Hand: Frame the Moon und Planschemalöör fungierten als Eisbrecher, ehe dann die Band StadtRand mit Frontsänger Roman Lob richtig Gas geben konnte. Die Fans sangen lautstark mit – wie auch bei Mo-Torres, dem Rapper aus Köln. Beim Topact Kasalla gab’s dann kein Halten mehr: Die vielen Tausend Festivalbesucher feierten die Jungs um Sänger Bastian Campmann und ließen sie nicht ohne mehrere Zugaben von der Bühne.

Festivalleiter Moritz Zummack zog nach sehr arbeitsintensiven Tagen zufrieden Bilanz: „Ich bin total stolz auf unser Orgateam, das aus insgesamt 14 Personen besteht.“ Im einzelnen sind dies neben Moritz Zummack: Daniel Waterkamp, Jonas Monzel, Nika Kasper, Olaf Beddies, Jannis Roschlau, Tina Rüther, Anne Larroque, Jonathan Diederich, Robert Hoffmeyer, Jakob Bartels, Frank Winkler, Marius Nisslmüller und Marcelo Peerenboom. „Was diese Truppe von Donnerstag bis Sonntag geleistet hat, ist unglaublich. Bei fast tropischen Temperaturen den Auf- und Abbau, die Materialtransporte sowie alle Abläufe während des Festivals zu erledigen, war körperlich sehr belastend und hat uns teilweise bis an den Rand unserer Kräfte gebracht. Daher Respekt für diese gigantische Teamleistung!“

Stadtjugendring

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