Corona-Pandemie durchkreuzt die Planungen: R(h)einspaziert fällt dieses Jahr aus

Die Corona-Pandemie hat auch den Stadtjugendring Bad Honnef mit voller Wucht getroffen und die Planungen für das R(h)einspaziert-Festival 2020 durchkreuzt. „Wir haben uns in den vergangenen Tagen intensiv mit der Frage beschäftigt, ob wir das Festival unter diesen Umständen überhaupt durchführen können“, berichtet Vorsitzender Marius Nisslmüller. „Um verantwortungsbewusst mit unseren Partnern, den vielen Vereinen und unseren ehrenamtlichen Helfern umzugehen, war uns eine zeitnahe Entscheidung wichtig. Im Ergebnis müssen wir das Festival für dieses Jahr schweren Herzens absagen.“

Ausschlaggebend waren für den Stadtjugendring mehrere Gründe. Die weitere Ausbreitung des Corona-Virus sowie die notwendigen staatlichen Schutzmaßnahmen sind nicht weit im Voraus zu kalkulieren. Es ist daher für den Verein nicht absehbar, wie sich die Lage entwickelt. Schon gar nicht bis zum 15. August, wo das Festival hätte stattfinden sollen. Folgendes ist aber nach Ansicht von Marius Nisslmüller bereits jetzt absehbar: „Wir rechnen mit erheblichen Einschränkungen für Veranstaltungen mit großer Teilnehmerzahl sowie mit einer Verschärfung der Hygieneauflagen. Je nach weiterem Verlauf der Epidemie ist zudem mit dem Verbot von Großveranstaltungen auch über den 19. April hinaus zu rechnen.“

Die gesamte Lage ist in der Summe von so vielen Unsicherheiten geprägt, dass die weitere Organisation des Festivals nach Überzeugung des Jugendrings kaum zu verantworten ist. „Schon gar nicht für uns als ehrenamtlich getragener Verein“, betont Nisslmüller. Aus all diesen Gründen – und zum Schutz der Gesundheit von Besuchern, Helfern und Dienstleistern – hat der Verein das Festival für 2020 abgesagt. Die bisherige Arbeit soll aber nicht vergebens gewesen sein. Daher startet das Team bereits jetzt mit den Planungen für 2021. Denn das ist die gute Nachricht: R(h)einspaziert soll weiter leben – und, vorbehaltlich der Zustimmung der Stadt, am 21. August 2021 wie gewohnt auf der Insel Grafenwerth stattfinden. Vorsitzender Marius Nisslmüller dazu abschließend: „Gemeinsam wollen wir nach der Zwangspause nächstes Jahr an unsere bisherigen Erfolge anknüpfen und ein unvergessliches R(h)einspaziert auf die Beine stellen.“